Wirtschaft
Die kurzen Wege zu Entscheidungsträgern im Rathaus und bei den Landesbehörden sind ein klarer Standortvorteil der Landeshauptstadt. Auch deshalb wurde Saarbrücken zum führenden Wirtschaftsstandort der Region SaarMoselle. Insgesamt 15.000 Unternehmen - darunter große Industrieunternehmen und Dienstleister - haben sich für einen Firmensitz in der Universitäts-, Kongress-, Messe- und Einkaufsstadt entschieden.
Bezogen auf das gesamte Saarland hat sich an der Saar seit 1960 ein tiefgreifender Strukturwandel vollzogen. Der Anteil der Arbeitsplätze im Montanbereich ging von 56% auf 20% zurück. Neue moderne Fertigungstechniken - vor allem im Bereich der Vorleistungs- und Investitionsgüter - sind entstanden. Inzwischen spricht man vom „Autoland Saarland", weil die Automobiltechnologie bei diesen Veränderungen eine wichtige Rolle spielt.
Wachstum und Beschäftigung entstehen jedoch zunehmend in innovativen Branchen der Dienstleistungsgesellschaft. So kommt es, dass die Industrie in der Wertschöpfung des Landes inzwischen nur noch einen Anteil von weniger als einem Drittel hat, während der tertiäre Sektor bereits über zwei Drittel erwirtschaftet.
