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, Lama Ole Nydahl spricht über das Thema „Freiheit des Geistes - Buddhismus im Westen“.

Freitag, 10.09.2010, Congresshalle , Beginn: 20:00 Uhr (Einlass: 19:00 Uhr)
Veranstalter: Buddhistisches Zentrum Saarbrücken

, Lama Ole Nydahl spricht über das Thema „Freiheit des Geistes - Buddhismus im Westen“.

Können die 2500 Jahre alten Belehrungen Buddhas auch den Menschen in der modernen westlichen Welt helfen? Ja, sagt Lama Ole Nydahl, der bekannteste westliche Lehrer des tibetischen Diamantweg-Buddhismus.

Buddhas Lehre orientiert sich am Menschen, betont seine Freiheit und Selbstverantwortung und hat die volle Entfaltung seiner Möglichkeiten zum Ziel, erklärt Nydahl. Damit geht sie über die Begrenztheit selbstbezogenen Denkens und die Bedingtheit des Lebens durch Alter, Krankheit und Tod hinaus. Stattdessen werden die dem Geist innewohnenden Qualitäten Freude, Furchtlosigkeit und Mitgefühl voll entfaltet.

Durch Meditation kann jeder den Geisteszustand Buddhas selbst erreichen.
Diamantweg-Buddhisten bemühen sich außerdem, eine selbstbefreiende Sichtweise für den Alltag zu entwickeln. Dies befähigt zum Beispiel dazu, anderen besser zuzuhören und hilft, sich in schwierigen Augenblicken nicht von neurotischen Gefühlen wie Neid, Zorn, Eifersucht oder Gier mitreißen zu lassen.

Dass meditierende Buddhisten glücklicher sind, das haben verschiedene wissenschaftliche Studien in den letzten Jahren immer wieder bewiesen. Paul Ekman, Hirnforscher am Medical Center der University of California in San Francisco, zieht folgendes Fazit seiner Forschungen: „Richtig angeleitete buddhistische Meditation führt zu der Art Glück, die wir alle suchen.“

Lama Ole Nydahl erklärt bei seinem Vortrag in Saarbrücken, wie es geht.

Hintergrund:
Lama Ole Nydahl ist ein buddhistischer Lehrer mit zehntausenden Schülern in aller Welt. Der Däne Ole Nydahl wurde zusammen mit seiner Frau Hannah vom 16. Karmapa, dem Oberhaupt der Karma-Kagyü-Linie, in den Himalayas ausgebildet und beauftragt, buddhistische Zentren im Westen zu gründen. Seit 30 Jahren reist er mehrmals jährlich um die Welt, hält Vorträge und kümmert sich um die Zentren. Mittlerweile hat Lama Ole Nydahl mehr als 600 Meditations- und Studienzentren der Karma-Kagyü-Linie gegründet. Mehr als 150 Zentren und Gruppen befinden sich im deutschsprachigen Raum, womit die Karma-Kagyü-Linie eine der populärsten buddhistischen Traditionen im Westen geworden ist.

Die Karma-Kagyü-Linie (gespr. „Karma Kadschü“) zählt zu den drei älteren tibetisch-buddhistischen Schulen, die den Diamantweg-Buddhismus als einzige bis heute in seiner Ganzheit lehren. Sie hat ihren Ursprung beim historischen Buddha (ca. 560 - 480 v. Chr.) und wurde in Indien 1.500 Jahre lang durch verschiedene Meditationsmeister weitergegeben. Sie ist eine der größten buddhistischen Schulen Tibets und die größte in West- und Ost-Europa.

Ohne Grundlagenkenntnisse von Buddhas Lehre ist keine Erfolg versprechende buddhistische Praxis möglich. Doch erst die regelmäßige Meditation lässt buddhistisches Wissen „vom Kopf ins Herz rutschen“ und zur persönlichen Erfahrung werden. So wird jeder Meditierende schrittweise fähig, sich der zeitlosen Natur des eigenen Geistes bewusst zu werden.

Informationen im Internet:
·         www.diamantweg.de
Buddhistischer Dachverband Diamantweg (BDD) e.V.

·         www.buddhismus.de
Allgemeine Informationen zum Buddhismus

·         www.karmapa.org
Webseite des 17. Karmapa Thaye Dorje

·         www.lama-ole-nydahl.de
Informationen zu Lama Ole Nydahl

Eintritt: 10 Euro an der Abendkasse



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