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AGB für den Ticketverkauf

§1 Vertragspartner, Vertragsgegenstand

1.
Vertragspartner im Rahmen der folgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen sind die Congress Centrum Saar GmbH (nachfolgend: „CCS“), Geschäftsführer Wilfried Blickle, An der Saarlandhalle 1, 66113 Saarbrücken, eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Saarbrücken HRB-Nummer: 5.046 und der Kunde.

2.
Gegenstand des Vertrages zwischen CCS und dem Kunden ist die Vermittlung von Veranstaltungstickets durch CCS für den Kunden.

3.
Mit der Bestellung von Tickets beauftragt der Kunde CCS mit der Abwicklung des Kartenkaufes einschließlich Versand für die vom Kunden gewünschte Veranstaltung. CCS tritt insofern lediglich als Vermittler auf, es sei denn, CCS ist im Einzelfall zusätzlich selbst Veranstalter der gebuchten Veranstaltung. Im Hinblick auf den Veranstaltungsbesuch kommen vertragliche Beziehungen ausschließlich zwischen dem Kunden und dem jeweiligen Veranstalter zustande. Insoweit können ergänzend möglicherweise Allgemeine Geschäftsbedingungen des Veranstalters gelten.

4.
Die Kommunikation zwischen CCS und dem Kunden sowie der Vertragsabschluss erfolgen ausschließlich in deutscher Sprache.


§ 2 Maßgebliche Bedingungen

1.
Für das Vertragsverhältnis zwischen CCS und dem Kunden gelten ausschließlich die Allgemeinen Geschäftsbedingungen von CCS.

2.
Für die Richtigkeit der im Online-Auftritt der CCS enthaltenen Daten wird keine Gewähr übernommen.

§ 3 Vertragsabschluss

1.
Soweit CCS auf seinen Internetseiten, in Prospekten etc. Angebote für die Vermittlung von Veranstaltungstickets darstellt, so stellt dies lediglich eine unverbindliche Aufforderung („invitatio ad offerendum“) an den Kunden dar, CCS mit der Vermittlung eines Kartenkaufs einschließlich des Versands der Tickets zu beauftragen.

2.
Das verbindliche Angebot für einen Vertragsabschluss geht vom Kunden aus, sobald er das Feld „Bestellung abschließen“ anklickt.

3.
Nach Abgabe dieses Angebots erhält der Kunde eine Zugangsbestätigung, in der Regel per E-Mail unter der vom Kunden angegebenen E-Mail-Adresse. Diese Zugangsbestätigung stellt jedoch noch keine Auftragsbestätigung im Sinne einer verbindlichen Annahme des Vertragsangebotes seitens CCS dar.

4.
Der Vermittlungsvertrag zwischen CCS und dem Kunden kommt zustande mit Zugang einer Auftragsbestätigung (verbindliche Annahmeerklärung seitens CCS) beim Kunden. Die Auslieferung der bestellten Veranstaltungstickets steht der Auftragsbestätigung/Annahme¬erklärung gleich. Der Vertrag kommt dann mit Zugang der bestellten Tickets beim Kunden zustande.

5.
Mit Zuteilung eines Tickets und Übersendung der Bestätigung an den Kunden kommt zudem der Vertrag zwischen dem Kunden und dem jeweiligen Veranstalter über den Veranstaltungsbesuch zustande.


§ 4 Preisbestandteile, Zahlung und Vertragsmodalitäten

1.
Der Kunde hat die im Internetangebot von CCS und in der Auftragsbestätigung durch CCS angegebenen Endpreise an CCS zu zahlen. Diese einer Bestellung über CCS zugrunde zu legenden und vom Kunden an CCS zu zahlenden Endpreise für Veranstaltungstickets können in Ausnahmefällen durch Zusatzgebühren die auf den Tickets aufgedruckten Kartenpreise übersteigen. Die gesetzliche Mehrwertsteuer ist im angegebenen Preis enthalten.

2.
Zahlung kann erfolgen per Kreditkarte (Visa- oder Mastercard), per Lastschriftverfahren oder mittels Zusendung eines Schecks innerhalb von acht Tagen ab Tätigung der Onlinebestellung an CCS.

3.
Entscheidet der Kunde sich für eine Zahlung im Lastschriftverfahren oder durch Zusendung eines Schecks, so behält CCS sich vor, die bestellten Tickets erst nach Zahlungseingang bei CCS zu buchen. Hierdurch kann es möglich sein, dass die gewünschten Preis- oder Platzangaben nicht mehr zur Verfügung stehen, so dass CCS diese nicht mehr vermitteln kann. In diesem Falle wird CCS den Kunden unverzüglich über die Nichtverfügbarkeit informieren. Wünscht der Kunde nicht die Buchung eines alternativen Tickets, erstattet CCS den bereits geleisteten Ticketpreis unverzüglich an den Kunden zurück.

4.
Soweit CCS durch nicht eingelöste Schecks oder nicht eingelöste bzw. zurückgereichte Lastschriften Kosten entstehen, hat der Kunde diese CCS gegenüber zu erstatten.

5.
Der Versand der bestellten Eintrittskarten erfolgt nach Eingang der Zahlung bei CCS innerhalb der nächsten zehn Werktage.

6.
Bei der Internetbestellung wird eine Vorverkaufsgebühr erhoben, die je nach Veranstaltung variiert. Porto und Versand sind darin nicht enthalten und variieren nach Anzahl der Tickets und den gültigen Posttarifen. Diese Gebühren werden bei der Bestellung im „Warenkorb“ auf den Internetseiten von CCS angezeigt. Darüber hinaus entstehen keine weiteren nicht ausgewiesenen Kosten.


§ 5 Kein Widerrufs- und Rückgaberecht

Soweit CCS selbst bzw. im Namen der Veranstalter Dienstleistungen aus dem Bereich der Freizeitveranstaltungen anbietet, insbesondere Eintrittskarten für Veranstaltungen vermittelt, finden die Regelungen für Fernabsatzverträge, auch die Regelungen betreffend das Widerrufs- bzw. Rückgaberecht bei Fernabsatzverträgen, gemäß § 312 b Abs. 3 Ziffer 6 keine Anwendung. Jede Bestellung von Eintrittskarten ist damit unmittelbar nach Annahme durch CCS namens des Veranstalters bindend und verpflichtet zur Abnahme und Bezahlung der bestellten Karten.


§ 6 Falschlieferungen

1.
Bitte überprüfen Sie die Ihnen gelieferten Tickets unmittelbar nach Erhalt auf Übereinstimmung mit ihrem Auftrag.

2.
Bei Falschlieferungen, insbesondere fehlerhaft ausgestellte Tickets, erhält der Kunde, sofern dies für CCS aufgrund des Verkaufsstandes möglich ist, kostenlose Ersatzlieferung gegen Rückgabe der bereits gelieferten Tickets.

3.
Sollte eine Ersatzlieferung aufgrund des Verkaufstandes nicht mehr möglich sein, erstattet CCS den vom Kunden gezahlten Kartenpreis zurück.


§ 7 Haftungsbeschränkungen

1.
CCS haftet uneingeschränkt nach den gesetzlichen Bestimmungen für Schäden an Leben, Körper und Gesundheit, die auf einer fahrlässigen oder vorsätzlichen Pflichtverletzung von CCS, seinen gesetzlichen Vertretern oder seinen Erfüllungsgehilfen beruhen sowie für Schäden, die von der Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz umfasst werden, sowie für alle Schäden, die auf vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Vertragsverletzungen sowie Arglist von CCS, seinen gesetzlichen Vertretern oder seinen Erfüllungsgehilfen beruhen. Soweit CCS Garantien abgegeben hat, haftet CCS auch im Rahmen dieser Garantien.

2.
CCS haftet auch für Schäden, die durch einfache Fahrlässigkeit verursacht werden, soweit diese Fahrlässigkeit die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten betrifft. Das gleiche gilt, wenn dem Kunden Ansprüche auf Schadensersatz statt der Leistung zustehen. CCS haftet jedoch nur, soweit die Schäden in typischer Weise mit dem Vertrag verbunden und vorhersehbar sind.

3.
Eine weitergehende Haftung von CCS ist ohne Rücksicht auf die Rechtsnatur des geltend gemachten Anspruchs ausgeschlossen; dies gilt insbesondere für deliktische Ansprüche oder Ansprüche auf Ersatz vergeblicher Aufwendungen statt der Leistung. Soweit die Haftung von CCS ausgeschlossen oder beschränkt ist, gilt dies auch für die persönliche Haftung seiner Angestellten, Arbeitnehmer, Mitarbeiter, Vertreter und Erfüllungsgehilfen.


§ 8 Datenschutz und Datenverarbeitung

CCS bearbeitet die personenbezogenen Daten des Kunden unter Einhaltung der auf den Vertrag anwendbaren Datenschutzbestimmungen. Die Daten werden von CCS in dem für die Begründung, Ausgestaltung und Änderung des Vertragsverhältnisses erforderlichen Umfang im automatisierten Verfahren erhoben, verarbeitet und genutzt. CCS ist berechtigt, diese Daten an von ihr mit der Durchführung des Vertrages beauftragte Dritte zu übermitteln, soweit dies notwendig ist, damit die geschlossenen Verträge erfüllt werden können.

§ 9 Schlussbestimmungen

1.
Sollten einzelne Klauseln dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam sein oder werden, lässt dies die Wirksamkeit des Vertrages im Übrigen unberührt. An die Stelle einer nichteinbezogenen oder unwirksamen Vorschrift tritt in diesem Falle die einschlägige gesetzliche Regelung.

2.
Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich rechtliches Sondervermögen, so ist Saarbrücken ausschließlicher Gerichtsstand für alle aus dem Vertragverhältnis unmittelbar oder mittelbar resultierenden Streitigkeiten. Gleiches gilt, wenn der Kunde keinen allgemeinen Gerichtsstand in der Bundesrepublik Deutschland hat, der Kunde nach Vertragsabschluss einen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in das Ausland verlegt hat oder sein Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthaltsort zum Zeitpunkt einer Klageerhebung unbekannt ist.

3.
Für den Abschluss und die Abwicklung des Vertrages gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des so genannten UN-Kaufrechts (UN-Übereinkommen über Verträge über den internationalen Warenkauf – CISG).


Stand: 12.12.2006

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