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Congresshalle

Sonntag, 31. März 2019 Beginn: 11:00 (Einlass: 10:00) vor. Ende: 13:30

Veranstalter: Saarländisches Staatstheater


5. Sinfoniekonzert
Bildquelle: Veranstalter
Info

Tickets gibt's an allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der Vorverkaufsstelle der Saarlandhalle oder direkt hier online!

VISIONEN

Dirigent Jean-Yves Ossonce, Horn Felix Klieser, Saarländisches Staatsorchester

Carl Maria von Weber Ouvertüre aus der Oper "Oberon"

Richard Strauss Konzert für Horn und Orchester Nr. 1 Es-Dur op. 11

Gabriel Prokofiev Carnet de Voyage (2015)

Albéric Magnard Sinfonie Nr. 4 op. 21

 

Carl Maria von Weber befand sich auf dem Höhepunkt seines künstlerischen Erfolgs: 1821 hatte er seinen Geniestreich »Der Freischütz« in Berlin zur Uraufführung gebracht. Auch London wollte eine Oper dieses gefeierten Komponisten und Königlichen Kapellmeisters von Dresden. So erhielt Weber also den Auftrag für seine Feenoper »Oberon«. Auch dieses Werk sollte zu einem Triumph für Weber werden, der nach der Premiere an seine Frau schrieb: »Wie ich ins Orchester trat, erhob sich das ganze überfüllte Haus und ein unglaublicher Jubel, Vivat- und Hurra-Rufe, Hüte- und Tücher-Schwenken empfing mich und war kaum wieder zu stillen.«

Das 1. Hornkonzert von Richard Strauss gehört fest ins Repertoire eines jeden Hornvirtuosen. Schon dieses Frühwerk des damals erst 19-Jährigen fordert technische Brillanz und höchste Virtuosität von seinem Interpreten. Obgleich es sich stilistisch noch von seinem späteren Stil der Opern und sinfonischen Dichtungen abhebt, vernimmt man bereits die großen musikalischen Visionen, die Strauss als einer der prägendsten Komponisten der Jahrhundertwende auszeichneten.

Gabriel Prokofiev – Artist in Focus – steht für genreübergreifende Verbindung zwischen Klassik und elektronischer Musik. Der Enkel von Sergej Prokofjew stellte bereits eindrucksvoll unter Beweis, dass er zwar das unvergleichliche musikalische Gespür seines berühmten Vorfahren geerbt hat, aber dennoch seinen ganz eigenen, neuartigen Weg geht.

Traurig und dramatisch zugleich ist es, dass Albéric Magnard vor allem durch seinen Tod bekannt wurde: Im September 1914 starb der französische Komponist bei dem Versuch, sein Landhaus nahe Paris gegen deutsche Soldaten zu verteidigen. Seine Sinfonien erzählen von großen Emotionen. Ein Geheimtipp für alle, die die Kultur des Fin de siècle lieben!

TIPP: KINDERMUSIKWERKSTATT BEI SONNTAGSKONZERTEN

Musikbegeisterte Kinder zwischen vier und neun Jahren sind während der Sonntagskonzerte herzlich eingeladen, spielerisch das Orchesterinstrumentarium und ein Werk des Programms kennenzulernen. Los geht´s um 10:30 Uhr, in der Konzertpause gibt es Brezeln und Wasser zu Stärkung. Dieses Angebot (3 € pro Kind) gilt nur in Kombination mit dem Kauf einer Konzertkarte.


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