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Mahler 7. Sinfonie

Congresshalle

Mittwoch, 29. Januar 2020 Beginn: 19:30 (Einlass: 18:30) vor. Ende: 21:00

Veranstalter: Hochschule für Musik Saar


Mahler 7. Sinfonie
Bildquelle: Veranstalter
Info

Der Eintritt ist frei (Spende)

Benefizkonzert

 

Das Orchester der HfM Saar
Leitung: Toshiyuki Kamioka

 

“Lied der Nacht” wird die 7. Sinfonie e-Moll von Gustav Mahler genannt. Ein Werk voller Gegensätze, mit düsteren Nachtmusiken, das aber strahlend und majestätisch endet.

 

“Symphonien heißt bei mir mit allen Mitteln der vorhandenen Technik eine Welt aufbauen”, so Gustav Mahler. Eine ganz eigene musikalische Welt hat er in seinen Sinfonien erschaffen, eine Welt, die extreme Gefühle und Stimmungen ausdrückt. Schönheit und Morbidität, Groteskes und Triviales, Volkstümliches und Militärisches, göttliche Sphären und menschliche Abgründe, Liebe und Tod – all das prägt auch die 7. Sinfonie. Mahler selbst bezeichnete seine Siebte als ein Werk mit vorwiegend “heiterem, humoristischem Inhalt”. Der letzte Satz beginnt und endet in strahlendem C-Dur.

 

Doch der zweite und vierte Satz sind “Nachtmusik” überschrieben und der spukhafte dritte Satz “Scherzo. Schattenhaft”. Es ist ein nächtlicher Totentanz. Auch der Beginn der Sinfonie mit dem Klagegesang, dem Schrei des Tenorhorns, ist alles andere als “heiter”. Gustav Mahler komponierte die beiden Nachtmusiken 1904, die anderen drei Sätze ein Jahr später, in schönster Umgebung am Wörthersee. Zunächst quälte er sich beim Komponieren, doch bei einer Bootsfahrt kam ihm der rettende Einfall: “Beim ersten Ruderschlag fiel mir das Thema (oder mehr der Rhythmus und die Art) der Einleitung zum 1. Satze ein – und in 4 Wochen war 1., 3. und 5. Satz fix und fertig”, schrieb Mahler in seinen “Erinnerungen”. Im September 1908 wurde die Sinfonie in Prag unter der Leitung des Komponisten uraufgeführt.


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